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<pre>Kann von einem bedingungslosen Sturmlauf nämlich schon allein mit Blick auf die in den bisherigen 12 Liga-Spielen erzielten 14 Törchen sicher nicht gesprochen werden, ist es ebenso erhellend, auf welche Art der Vorjahresvierte eine Vielzahl seiner Gegentreffer schluckt.  <p> Im Vergleich zu diesem Trio waren ähnlich namhafte Herausforderer wie der BVB, Schalke, Leverkusen und Köln weniger glimpflich davongekommen: Angesicht solch prominenter Opfer sollte Darmstadt nun eigentlich im Vorübergehen zu erlegen sein.  <p>  Hatte sich die Eintracht in den letzten Spielzeiten stets einen Namen als Hinrunden-Spezialist gemacht, kam die Werkself in aller Regel erst in der zweiten Saisonhälfte wunschgemäß in Schwung. <p> Das letzte Mal als die „Rothosen“ als Gewinner aus Gelsenkirchen abreisten, war vor über sechs Jahren. Im Jänner 2011 feierte der HSV einen 1:0-Erfolg. Seit damals gab es aus den folgenden sechs Duellen auf Schalke drei Remis und drei „königsblaue“ Siege. <p>  Einzig Angstgegner Borussia Mönchengladbach war es gelungen, dem Tabellenführer einen Dreier abzuluchsen.  </pre>


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<pre>Letztlich machte es sich aber bezahlt, dass der Verein auch im Auge des Orkans stets die Ruhe behielt: Während fast alle Tabellennachbarn verzweifelt an der Trainer-Schraube drehten, stand Markus Weinzierl bei den bayrischen Schwaben nie ernsthaft zur Disposition.  <p> Wenige Minuten vor Schluss erzielte Felix Götze gegen seinen Ex-Verein nach einem chaotischen Eckball sein erstes Profi-Tor und zudem den Ausgleich für die „Fuggerstädter“.  <p>  Am Mittwochabend steigt in der Bundesliga ein doch überraschendes Spitzenduell, wobei allerdings nur einer der Teilnehmer ein etwas ungläubiges Heben der Augenbraue verursacht. Mit dem FC Bayern München auf Platz eins konnte naturgemäß gerechnet werden. <p> Das Spiel wurde daraufhin ausgeglichener — auch aufgrund der offensichtlichen Erschöpfung einiger Spieler, bedingt durch das Europa League-Match wenige Tage zuvor. Erst ein Kopfballtor vom ungedeckten Kai Havertz sorgte für den ersten Saison-Sieg der Leverkusener. <p>  Neun Runden vor dem Saisonende hängen die Klubs aus Hannover und Augsburg vermeintlich unrettbar im gesicherten Mittelfeld der Bundesliga fest: Im direkten Duell haben es nun beide Teams sogar auf eine nochmalige Zementierung der langweiligen tabellarischen Verhältnisse abgesehen.  </pre> 


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<pre> Mein Frankfurt Bayern Tipp lautet daher: Beide Teams erzielen am Samstagabend jeweils mindestens einen Treffer!  <p> Das sollte den Frankfurtern etwas Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben, zumal das Torschussverhältnis mit 15:6 am Ende ganz klar für die Eintracht sprach. Aber: Aufs Tor kamen jeweils nur zwei Versuche.  <p>  Am Ende stehen zwei 1:2-Niederlagen, die sogar vermeidbar gewesen wären. Gegen Dortmund spielte Werder über 50 Minuten in Unterzahl und verpasste dennoch gute Chancen auf den Ausgleich und auch gegen behäbige Bayern wäre letztlich sogar ein Punktgewinn möglich gewesen. <p>  Video: Des einen Freud ist des anderen Leid! Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl kritisierte, dass der Treffer vom HSV aus einer Abseitsstellung gefallen ist. Nun stehen die Sachsen nach dem 1:1 gegen den Abstiegskandidaten in Gladbach besonders unter Zugzwang. <p>  „Der Punkt ist hochverdient. Wer weiß, wofür er noch gut ist“, sagte der 30-Jährige, wohl wissend, dass Hannover das Remis tabellarisch gesehen nur bedingt weitergeholfen hat.  </pre>


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<pre> Das wäre am kommenden Spieltag beim FC Augsburg möglich — und auch notwendig. Werder liegt nach den Saison-Niederlagen neun und zehn nur noch einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt. In Summe ist Werder aufgrund der beiden Punkteteilungen vor der Weihnachtspause schon wieder vier Spiele sieglos.  <p> Rund um den Führungstreffer hatten die Hessen bei weiteren Großchancen gleich mehrfach die frühe Vorentscheidung auf dem Kopf oder Fuß; nach dem etwas überraschenden Ausgleich bekam das Team gegen nun stärker aufkommende Augsburger dann aber doch ein paar Probleme.   <p> Seit 5 Spielen in Folge ist der FC Augsburg gegen Freiburg in der Liga sieglos <p>  Deshalb fordert Schwarz für das Gastspiel beim FC Augsburg eine Leistungssteigerung. Bei einer Niederlage in Augsburg könnte der „Dreier“ aus dem Freiburg-Spiel vielleicht dann gar nichts mehr wert sein.  <p> Weil sich aus unserer Sicht somit keine strukturellen Gründe für die schwache Heim-Bilanz finden lassen, darf das Team auch vor dem Hinrunden-Abschluss guter Dinge sein: Zu den jüngst in der Commerzbank-Arena gezeigten Leistungen muss sich gegen Schalke „nur“ das nötige Schlachtenglück gesellen.  </pre>


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<pre> Hätten Thomas Müller, Manuel Neuer & Co. am Samstag zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach nicht 1:1 gespielt, sondern gewonnen, dann wäre auch ihnen schon der Meistertitel sicher gewesen.  <p> In beiden Fällen war es somit nur der hervorragenden Offensiv-Performance zu verdanken, dass dennoch mehr oder weniger souveräne Siege in die Wertung gingen; nicht zuletzt dank der jüngsten Spektakel (3:2, 4:2) ist der BVB bereits seit sechs Jahren in Niedersachsen unbesiegt.  <p>  Zwar ließ das vor Wochenfrist in Leipzig kassierte 0:2 bereits erahnen, dass die bayrischen Schwaben die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb einigermaßen zu überfordern droht — zumindest aus der oberen Tabellenhälfte dürfte das Team aber so schnell nicht wegzukriegen sein. <p>  Die beiden bitteren Niederlagen sollten Hecking zu denken geben. Fehler im Spielaufbau und Patzer in der Defensive ermöglichen den Gegnern leichte Tore.  <p> Mit taktischen Revolutionen wird zum Saison-Auftakt aber freilich trotzdem (noch) nicht zu rechnen sein: Die Fortuna bekommt es somit nach aller Voraussicht mit einem permanent pressenden und blitzschnell umschaltenden Gegner zu tun.  </pre>


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